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Geschäftsbetrieb bei POLO stabilisiert
Friday, 6. January 2012
Foto: Polo/ar.NET
Foto: Polo/ar.NET
 
Für den insolventen Motorradbekleidungs- und Zubehörhändler POLO gibt es einen ersten Lichtblick. Der Geschäftsbetrieb hat sich stabilisiert. Man würde auch bei den Umsatzzahlen vollkommen im Plan liegen, so POLO-Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter Klaus Esser.

Für den insolventen Motorradbekleidungs- und Zubehörhändler POLO gibt es einen ersten Lichtblick. Der Geschäftsbetrieb hat sich stabilisiert. Man würde auch bei den Umsatzzahlen vollkommen im Plan liegen, so POLO-Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter Klaus Esser. In intensiven Gesprächen des vorläufigen Insolvenzverwalters und der Geschäftsführung mit den wichtigsten Lieferanten, Spediteuren und Dienstleistern sei es gelungen, eine Fortführung der bestehenden Geschäftsbeziehungen nach der Insolvenzantragstellung zu erreichen, wird mitgeteilt. In Bezug auf die mittel- und langfristige Fortführung wird derzeit im Detail nach Sanierungspotenzialen gesucht. Knapp ein Dutzend Filialen kommen dabei auf den Prüfstand. Die übrigen Verkaufsstellen seien eindeutig ertragreich, teilt der Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters mit.Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird am 1. Febraur 2012 gerechnet. Der vorläufige Insolvenzverwalter ist zuversichtlich, über die Insolvenzeröffnung hinaus insbesondere die Warenversorgung sicherstellen zu können. Grund dafür ist die Zusage der POLO-Hausbanken über einen Massekredit von neun Millionen Euro. Aufgrund der schwierigen Finanzlage ist derzeit noch nicht klar, ob der Hauptkatalog in seiner bisherigen Form erscheinen wird. Man prüfe derzeit zielgerichtete Alternativen. Vom Insolvenzantrag sind deutschlandweit über 800 Mitarbeiter betroffen, davon rund 230 am Hauptsitz in Jüchen. Die weiteren rund 570 Mitarbeiter sind in 95 Filialen tätig. (ar.NET/br)
 
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