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Tuesday, 24. January 2012
Wetten, dass... das Auto von Morgen seinen Besitzer am Hinterteil erkennt? Foto: UnitedPictures/ar.NET
Wetten, dass... das Auto von Morgen seinen Besitzer am Hinterteil erkennt? Foto: UnitedPictures/ar.NET
 
Jeder Po sitzt anders im Auto: Anhand von Merkmalen wie maximaler Druck und Kontaktbereich errechnet ein Gesäß-Scanner, ob der Eigentümer hinter dem Steuer Platz genommen hat - oder vielleicht ein Dieb, berichtet das Magazin Technology Review in seiner aktuellen Februar-Ausgabe.

Jeder Po sitzt anders im Auto: Anhand von Merkmalen wie maximaler Druck und Kontaktbereich errechnet ein Gesäß-Scanner, ob der Eigentümer hinter dem Steuer Platz genommen hat - oder vielleicht ein Dieb, berichtet das Magazin Technology Review in seiner aktuellen Februar-Ausgabe.Forscher des Advanced Institute of Industrial Technology in Tokio haben einen Gesäß-Scanner entwickelt, der aus einer Matte mit 360 Drucksensoren besteht und in der Sitzfläche im Autositz integriert wird. Alle 20 Millisekunden melden die Sensoren ihre Daten. Daraus werden 39 unterschiedliche Merkmale berechnet. Die Kombination dieser Werte soll ein ebenso zuverlässiges biometrisches Merkmal sein wie der Fingerabdruck oder das Muster der Iris. Die Software erkennt, wie stark sich die gemessenen Daten vom Referenzwert des wahren Autobesitzers unterscheiden - und entscheidet, ob das Auto anspringt oder nicht.In einer ersten Versuchsreihe mit sechs Personen wurde der richtige Besitzer noch in 2,2 Prozent der Fälle nicht identifiziert. Nur in 1,1 Prozent der Fälle liess sich der Computer täuschen und erkannte eine falsche Person als Besitzer.Im Vergleich zu Fingerabdruck-, Stimm- oder Iris-Scannern lasse sich der Sitzsensor weniger von Lärm, Licht oder Schmutz stören und sei bequemer, argumentieren die Forscher. In weiteren Versuchsreihen wollen sie jetzt die Fehlerrate auf null Prozent senken. {ar.NET/um)
 
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