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Sternstunde für Skoda bei der Rallye Monte-Carlo |
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Saturday, 23. January 2010 |
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Mit zwei Werksteams auf dem Podium
und vier Fabia S2000 unter den besten Sechs des Gesamtklassements
feiert Skoda einen der größten Erfolge in seiner über 100jährigen
Motorsportgeschichte. Juho Hänninen und sein Beifahrer Mikko Markkula
fuhren in 15 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 405
Kilometern auf den zweiten Platz der 78. Rallye Monte-Carlo hinter
Rallye-Vizeweltmeister Mikko Hirvonen. Hänninens Teamkollege Nicolas
Vouilloz und Copilot Benjamin Veillas folgten auf dem dritten Rang.
Im Ziel musste Juho Hänninen erstmal durchschnaufen: "Das war noch
härter als im letzten Jahr. Ich bin froh, dass wir nach einer sehr
anspruchsvollen Rallye unter schwierigsten Bedingungen hier im Ziel
sind". Auf der vorletzten Wertungsprüfung, die über den legendären
Col de Turini führte, konnte der Finne noch eine Bestzeit erzielen.
"Wir haben uns gegenüber dem Vorjahr gesteigert und auch unser Auto
weiter verbessert". Der 28-Jährige hatte die Rallye Monte-Carlo im vergangenen Jahr
bis zu seinem Unfall beim ersten Einsatz des Skoda Fabia S2000
angeführt. "Unser Abschneiden in diesem Jahr hier macht mich sicher,
dass wir eine sehr starke Saison für Skoda erleben werden",
unterstrich Hänninen selbstbewusst. Mit seinen Teamkollegen legte er
beim Auftakt zur Intercontinental Rally Challenge (IRC) den
Grundstein dafür. Mit dem Ergebnis übernimmt Skoda die Führung in der
Herstellerwertung. Skoda Werksfahrer Jan Kopecky beeindruckte bei der
wohl berühmtesten Rallye der Welt vor allem mit einer starken
moralischen Leistung. Schon in der ersten Wertungsprüfung warf den
27-jährigen Tschechen, der im Prolog noch die drittbeste Zeit
gefahren war, ein Reifenschaden aussichtslos zurück. Auf der zweiten
Etappe verlor er durch einen weiteren Reifendefekt nochmals Zeit. Aber er ließ sich durch seinen großen Rückstand nicht entmutigen
und erkämpfte sich gemeinsam mit Beifahrer Petr Stary den fünften
Platz im Gesamtklassement. Trotz seiner schlechten Ausgangsposition
sammelt Jan Kopecky am Ende noch vier Punkte für die IRC
Fahrerwertung. Hinter dem Werksfahrer kam Guy Wilks, der den vom
britischen Skoda Importeur unterstützten Fabia S2000 steuerte, auf
den sechsten Platz. Abgerundet wird das eindrucksvolle Ergebnis durch
den neunten Platz des tschechischen Privatfahrers Jaroslav Orsak.
Damit erreichten alle fünf gestarteten Fabia S2000 nach der
Gesamtdistanz 1669,56 Kilometern das Ziel in Monte-Carlo, ein Beweis
für die Zuverlässigkeit des Skoda Rallyeautos. Aber die Rallye Monte-Carlo hat nicht erst seit der 78. Auflage
einen ganz besonderen Stellenwert für die tschechische
Traditionsmarke. Die Wurzeln führen zurück bis in die Premierenjahre
der Veranstaltung. Bereits 1912 startete ein Auto aus Mlada Boleslav
bei der "Monte". Fahrer Alexander Graf Kolowrat erreichte mit seinem
Laurin&Klement Phaeton ebenso sicher das Ziel wie die aktuellen Skoda
Piloten mit dem Fabia fast 100 Jahre später. |