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Rallye Dakar 2012: Die 9.000-Kilometer-Strapaze läuft
Tuesday, 3. January 2012
Zum dritten Mal in Folge ist Volkswagen Nutzfahrzeuge offizieller Fahrzeuglieferant der Dakar-Organisation. Foto: VW Nfz/ar.NET
Zum dritten Mal in Folge ist Volkswagen Nutzfahrzeuge offizieller Fahrzeuglieferant der Dakar-Organisation. Foto: VW Nfz/ar.NET
 
Insgesamt liegen 8.377 Kilometer liegen vor den Teilnehmern der diesjährigen Rallye Dakar, zu der am Sonntag (1. Januar 2012) 433 Fahrzeuge in Mar del Plata an den Start gingen.

Insgesamt liegen 8.377 Kilometer liegen vor den Teilnehmern der diesjährigen Rallye Dakar, zu der am Sonntag (1. Januar 2012) 433 Fahrzeuge in Mar del Plata an den Start gingen. Bis zum 15. Januar werden sie die peruanische Hauptstadt Lima als endgültiges Ziel erreichen. Die Rallye Dakar gilt als eine der härtesten Motorsportveranstaltungen der Welt. Eine extreme Belastungsprobe für Mensch und Material. Das gilt auch für die Begleitfahrzeuge.Bei der 2012er-Ausgabe der Rallye Dakar ist vieles neu. So findet der Start nicht mehr in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires, sondern im rund 500 Kilometer südlich gelegenen Badeort Mar del Plata statt. Anders als in der Vergangenheit kämpft sich der Rallye-Tross auch nicht zweimal quer durch den Kontinent zurück nach Argentinien, sondern fährt von Chile aus weiter Richtung Norden bis in Perus Hauptstadt Lima. Auch ist das in den vergangenen drei Jahren siegreiche Team von Volkswagen nicht mehr dabei, weil sich die Motorsportabteilung der Wolfsburger voll auf den für 2013 angekündigten Einstieg in die Rallye-Weltmeisterschaft (mit dem Polo R WRC) vorbereitet.Andere Dinge haben sich dagegen nicht geändert. Zum dritten Mal in Folge ist VW Nutzfahrzeuge offizieller Fahrzeuglieferant der Dakar-Organisation und stellt 30 Amarok zur Verfügung. Darunter auch die neuen Varianten mit Automatikgetriebe und als SingleCab sowie acht Multivan Panamericana. Neu im Begleittross ist ein Crafter 4MOTION mit Allradantrieb von Achleitner. Alle Fahrzeuge haben die sogenannte Technische Abnahme problemlos absolviert. Die vorgeschriebene Notfallausrüstung wie beispielsweise das satellitengestützte Notrufsystem wurde dabei ebenso kontrolliert wie die vor allem bei schweren Wüstenetappen wichtige Sicherheitsausstattung. So sind die meisten Amarok berechtigt, die Rallyeroute zu befahren, und sind deshalb mit Überrollkäfig, Schalensitzen und Hosenträgergurten ausgerüstet. Rund 250.000 Menschen haben den Start auf der Plaza Colon im Zentrum von Mar del Plata und in den umliegenden Straßen verfolgt, als 178 Motorräder, 30 Quads, 161 Autos und 74 Lastwagen über die Startrampe rollten und die rund 9.000 Kilometer in Angriff nahmen. Die Route führt zunächst quer durch Argentinien. Zunächst durch die Pampa, dann durch die Anden und über den 4.800 Meter hohen San-Francisco-Pass nach Chile, wo zur Halbzeit in der Bergarbeiterstadt Copiapo am 8. Januar der Ruhetag auf dem Programm steht. (ar.NET/br)
 
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