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Thursday, 15. September 2011
Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel und Shiro Nakamura, Infiniti Chief Creative Officer, auf der IAA in Frankfurt. Foto: ar.NET/wmd
Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel und Shiro Nakamura, Infiniti Chief Creative Officer, auf der IAA in Frankfurt. Foto: ar.NET/wmd
 
Anlässlich des Genfer Autosalon im März war es zunächst nur ein lebhaftes Gespräch zwischen dem amtierenden Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel und dem Infiniti Chefdesigner Shiro Nakamura.

Anlässlich des Genfer Autosalon im März war es zunächst nur ein lebhaftes Gespräch zwischen dem amtierenden Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel und dem Infiniti Chefdesigner Shiro Nakamura. Doch später bekam der Inhalt dieser Diskussion auch eine Form; heute steht der FX als Studie des schnellsten Infiniti aller Zeiten auf der IAA in Frankfurt. Nur sechs Monate liegen zwischen der Idee und dem fahrbereiten Infiniti FX Sebastian Vettel. Basis der exklusiven Variante ist der FX50 S Premium, das Spitzenmodell und in vielen Märkten der meistverkaufte Infiniti. Mehr Leistung, weniger Gewicht, eine unlimitierte Höchstgeschwindigkeit, längere Getriebeübersetzungen, mehr Abtrieb und ein tiefer gelegtes sowie strafferes Fahrwerk machen aus dem sportlichen Crossover ein echtes Einzelstück - ein 300 km/h schneller FX ganz nach der Vorstellung des Formel-1-Weltmeisters mit dem Prädikat "unverkäuflich". Für Toru Saito, Corporate Vice President von Infiniti, ist der FX Sebastian Vettel Version "ein Fahrzeug, das eindeutig Sebastians Handschrift trägt. Für Infiniti ist es, global gesehen, aber auch eine Konzeptstudie." Und es ist durchaus vorstellbar, dass aus diesem Einzelstück eine FX Vettel-Kleinserie aufgelegt werden könnte. Nach der IAA-Premiere wollen die Produktmanager die Resonanz auf dieses exklusiven Modells auswerten. Infiniti Markenbotschafter Sebastian Vettel Red Bull Racing) kam direkt vom F1-WM-Lauf in Monza zur Premiere in die hessische Heimat und enthüllte seinen FX auf dem Stand - es ist für die japanische Marke der erste Auftritt auf der weltgrößten Automesse. "Das ganze Jahr schon fahre ich einen FX und habe mich in das Auto verliebt. Er passt perfekt zu meinem Lebensstil und fährt sich fantastisch. Aber natürlich könnte er ein wenig schneller sein...," sagte Vettel und erzählte weiter, "ich bin in Deutschland viel auf Autobahnen unterwegs und habe meinen FX auch schon auf der Nürburgring Nordschleife ausgefahren. Hochgeschwindigkeitsfahrten gehören einfach zu meinem Leben, zumindest dort, wo es sicher und erlaubt ist. Neben mehr Top Speed habe ich mir für meinen FX auch mehr Stabilität gewünscht. Hier musste natürlich einiges an der Aerodynamik verbessert werden." Dieses Projekt war das erste Straßenauto, bei dessen Entwicklung der Profi-Rennfahrer mitgeholfen hat. "Normalerweise bauen hunderte von Ingenieuren einen einzelnen Rennwagen nur für mich. Selber am Design eines Fahrzeugs mitzuwirken, war fantastisch. Dass dieser Infiniti jetzt meinen Namen trägt, darauf bin ich sehr stolz", freut sich Vettel anlässlich der Präsentation. "Es ist alles so, wie ich es mir gewünscht habe: 300 km/h Spitze, exzellenter Abtrieb und auch mein Mountainbike hat noch Platz im Kofferraum." Wie Vettel sagte, stand ein Leistungsplus des V8 - von 390 PS auf 420 PS - ganz oben auf der Wunschliste für seinen FX. Geschwindigkeit allein macht aber noch kein Weltmeisterauto. Vielmehr müssen alle Fahrzeugsysteme und ganz besonders die Aerodynamik, die hohen Anforderungen dieses 300 km/h schnellen FX erfüllen. Shiro Nakamura, Infiniti Senior Vice President und Chief Creative Officer, erklärt: "Uns interessiert, was Kunden über unsere Fahrzeuge denken. Und uns liegt sehr daran, dass unsere Autos als individuell wahrgenommen werden. Den perfekten FX für Sebastian zu bauen, war für uns die einzigartige Gelegenheit, zu zeigen, wie individuell unsere Autos sind und wie man ihnen eine ganz persönliche Note verleihen kann. Beim diesjährigen Autosalon in Genf hat Sebastian mich zum ersten Mal darauf angesprochen, ob wir nicht zusammen für ihn den perfekten FX bauen könnten. Dank klar formulierter Ziele gelang es uns trotz der kurzen Zeit seine Ideen zu unser aller Zufriedenheit umzusetzen." (ar.NET/Peter Hartmann)
 
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