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Exklusive Premiere: Rallye-Golf erinnert, Polo R WRC gibt Ausblick
Wednesday, 19. October 2011
Wer glaubt, dass Volkswagen ein Neuling im Rallyesport ist, der kennt die Historie nicht. Foto: wmd/ar.NET
Wer glaubt, dass Volkswagen ein Neuling im Rallyesport ist, der kennt die Historie nicht. Foto: wmd/ar.NET
 
Volkswagen geht ab 2013 mit dem Polo R WRC in der Königsklasse des Rallyesports der FIA-Rallye-Weltmeisterschaft an den Start, setzt damit nach drei Siegen in Folge bei der Rallye Dakar seine neuen Ziele.

Volkswagen geht ab 2013 mit dem Polo R WRC in der Königsklasse des Rallyesports der FIA-Rallye-Weltmeisterschaft an den Start, setzt damit nach drei Siegen in Folge bei der Rallye Dakar seine neuen Ziele. "Im Februar haben wir mit der Konzeption und Auslegung des Fahrzeugkonzepts für den Polo R WRC begonnen. Nun können wir bereits das erste einsatzbereite Fahrzeug vorstellen", sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. Erste Testfahrten mit dem Polo R WRC werden in den nächsten Wochen gefahren. Der Polo R WRC basiert auf dem weltweit erfolgreich angebotenen Volkswagen Polo; sein Herzstück ist ein 1,6-Liter-TSI-Motor, der mit Direkteinspritzung und Turboaufladung rund 300 PS leistet. Das 2011 von der FIA neu eingeführte Motoren-Reglement setzt die Volkswagen Philosophie vom cleveren Downsizing für hohe Effizienz bei gleichzeitig sportlichen Leistungscharakter auch im Motorsport fort. Die FIA-Rallye-Weltmeisterschaft bietet die vielseitigste technologische Herausforderung im weltweiten Automobilrennsport. So gilt es die verschiedensten Strecken mit Schotter, Geröll, Asphalt, Eis, Schnee und Matsch zu durchfahren. In dieser Saison standen insgesamt 13 Weltmeisterschaftsläufe auf vier verschiedenen Kontinenten im Kalender. Ein "World Rally Car" (WRC) sollte bei extrem unterschiedlichen klimatischen Bedingungen auf hohem Niveau möglichst schnell unterwegs sein. Mit einem umfangreichen Testprogramm, das WM-Einsätze mit dem Fabia der Konzernmarke koda und die Sichtung junger Talente umfasst, bereitet sich Volkswagen sorgfältig auf die neue sportliche Herausforderung vor. "Die Rallye-Weltmeisterschgaft ist das ideale Umfeld für den Polo R WRC, in dem er seine Vorzüge vor großem Publikum beweisen wird", sagt Professor Dr. Martin Winterkorn, Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen AG. "Bis zum Start bei der Rallye-Weltmeisterschaft 2013 liegt viel Arbeit vor den Volkswagen Ingenieure und Technikern, um vom ersten Tag an im Wettbewerb zu bestehen."  Wer glaubt, dass Volkswagen ein Neuling im Rallyesport ist, der kennt die Historie nicht. Das Jahr 2013 wird für Volkswagen eine Rückkehr in die Rallye-Weltmeisterschaft sein. Rückblende: Mit dem Golf GTI 16V gewannen Kenneth Eriksson und Peter Diekmann 1986 den Titel in der neu geschaffenen Gruppe-A-Weltmeisterschaft. Ein Jahr später wurden die Rallye-Prototypen der Gruppe B abgeschafft und die Gruppe A-Autos wurden für alle WM-Teilnehmer Pflicht. Schon damals hatte Volkswagen eine Voraussicht und heute feierte der legendäre Golf GTI 16V seine zweite Premiere: 25 Jahre nach dem Gewinn der Rallye-WM startete Peter Diekmann mit "seinem" Golf bei der Rallye Legend 2011 in San Marino. Der Staub des Museums wurde abgestreift und Diekmann (68) prügelte gemeinsam mit Volkswagen Werksfahrer Dieter Depping, mehrfacher Dakar Teilnehmer, den betagten aber technisch bestens vorbereiteten Golf GTI 16V über die kurvenreichen und winkligen Straßen in San Marino. "Das Feuer ist noch da", freut sich Peter Diekmann, der mit großen Emotionen in seinen Golf stieg. "Eine neue Batterie wurde eingebaut, auf den Knopf gedrückt und er lief wieder", beschreibt die deutsche Rallye-Legende die Rückkehr ins Cockpit. Dass Volkswagen 2013 wieder an der Rallye-Weltmeisterschaft teilnimmt, begrüßen viele Akteure und Fans mit großen Beifall, "eine gute Entscheidung an die Zeiten der erfolgreichen Motorsport-Vergangenheit anzuschließen," unterstreicht Diekmann das werksseitige Engagement von Volkswagen. Und dem neuen Polo R WRC scheint das Rallye-Geschehen wie auf den Lieb geschnitten zu sein. (ar.NET/Peter Hartmann)                    
 
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