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ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk: "GT-Sport hat eine langfristige Zukunft"
Sunday, 2. October 2011
ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk mit Tourenwagen-Legende Klaus Ludwig, dessen Sohn Luca erfolgreich im ADAC GT Masters startet. Foto: ADAC/ar.NET
ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk mit Tourenwagen-Legende Klaus Ludwig, dessen Sohn Luca erfolgreich im ADAC GT Masters startet. Foto: ADAC/ar.NET
 
In der fünften Saison fährt das ADAC GT Masters 2011 von Erfolg zu Erfolg. ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk erklärt die Hintergründe des Erfolges, spricht in Hockenheim über die aktuelle Saison und gibt einen Ausblick auf die Zukunft der "Liga der Supersportwagen", die in nur fünf Jahren zur populärsten GT-Serie Europas avanciert ist.

In der fünften Saison fährt das ADAC GT Masters 2011 von Erfolg zu Erfolg. ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk erklärt die Hintergründe des Erfolges, spricht in Hockenheim über die aktuelle Saison und gibt einen Ausblick auf die Zukunft der "Liga der Supersportwagen", die in nur fünf Jahren zur populärsten GT-Serie Europas avanciert ist. : Das ADAC GT Masters fährt auf der Erfolgsspur und setzt in der Saison 2011 neue Bestmarken bei Teilnehmern und Markenvielfalt. Worin liegt das Erfolgsgeheimnis ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk: "Wir haben bereits frühzeitig zum Ende der vergangenen Saison den Teams eine Planungssicherheit mit Kalender, TV-Übertragung und attraktiven Rahmenbedingungen wie Einschreibegebühr und Preisgeldstruktur geboten. Zudem gibt es immer mehr Hersteller, die ein interessantes Kundensportprogramm mit spektakulären Supersportwagen im Angebot haben." : In anderen Rennserien sind die Starterzahlen zum Saisonende stark rückläufig, das ADAC GT Masters hingegen wird beim Finale auf dem Hockenheimring vermutlich mit dem größten Starterfeld der Geschichte starten. Wie erklären Sie sich diesen Boom Tomczyk: "Wie schon erwähnt, können wir den Teams ein insgesamt attraktives Gesamtpaket anbieten. Begonnen mit einem abwechslungsreichen Kalender, nationaler und internationaler TV-Übertragung sowie steigenden Zuschauerzahlen an den Rennstrecken. Dass wir im Laufe der Saison neben den fest eingeschriebenen Teams auch vermehrt Fahrer und Mannschaften aus dem europäischen Ausland am Start haben, bestätigt die Aussage, dass wir mit dem ADAC GT Masters die stärkste GT-Serie Europas bieten." : Die Markenvielfalt mit Supersportwagen von zehn Hersteller und das Rekordstarterfeld mit rund 40 Fahrzeugen sucht ihresgleichen. Dazu startet mit Heinz-Harald Frentzen in diesem Jahr einer der bekanntesten deutschen Motorsportler in der Serie. Was sagen Sie zu seinen bisherigen Leistungen Tomczyk: "Heinz-Harald Frentzen war und ist immer noch ein echter Vollblut-Racer. Neben seiner Steigerung im Saisonverlauf beeindrucken mich auch seine umgängliche Art mit den Fans im Fahrerlager, seine professionelle Medienarbeit und wie er mit seinem noch nicht so erfahrenen Teamkollegen Sven Hannawald analytisch und systematisch arbeitet." : Welche Fahrer haben Sie persönlich in dieser Saison am meisten überrascht Tomczyk: "Neben der bereits erwähnten Performance-Steigerung von Heinz-Harald Frentzen sind es vor allem solch junge Rennfahrer wie ein Luca Ludwig, Christoper Mies oder die beiden Stuck-Brüder, die mit starker Leistung auf der Strecke und ihrer angenehmen Art positiv auffallen." : Welchen Stellenwert genießt das ADAC GT Masters mittlerweile in der deutschen Motorsportlandschaft und in Europa Tomczyk: "Ich denke, mit etwas Stolz können wir auf die vergangenen Jahre und die Entwicklung, die das ADAC GT Masters genommen hat, zurückblicken. Die Hersteller sehen den GT-Sport als eine interessante Plattform für ihr Kundensportprogramm. Dank unserer nationalen und internationalen TV-Berichterstattung haben wir in den letzten zwei Jahren nicht nur von den Teams, sondern auch von Zuschauern, Partnern und Herstellern positive Resonanz erhalten." : Herr Tomczyk, 2007 zeigten Sie großen Mut und haben mit dem damals sehr jungen GT3-Konzept das ADAC GT Masters aus der Taufe gehoben. Der GT-Sport entwickelt sich seitdem prächtig und das ADAC GT Masters ist mittlerweile die populärste GT-Serie in Europa. Wie sehen Sie grundsätzlich die Zukunft des GT-Sports Tomczyk: "Gerade für den GT-Sport und im speziellen für die GT3-Fahrzeuge sehe ich für die kommenden Jahre weiterhin gute Chancen. Mit dem ADAC GT Masters bieten wir eine gute Mischung für ambitionierte Amateurfahrer, talentierte Nachwuchspiloten und ehemalige Profirennfahrer. Wenn das Gesamtkonzept aus Vermarktung und Fannähe - also Motorsport zum Anfassen - weiterhin so angenommen wird, sehe ich für den GT-Sport noch ein großes Entwicklungspotenzial und eine langfristige Zukunft." : Worauf dürfen sich die Fans in der Saison 2012 noch freuen Tomczyk: "Ich kann mir gut vorstellen, dass wir mit unserem Kalender noch attraktiver werden. Zudem dürfen wir sicherlich auch das eine oder andere weitere neue GT3-Fahrzeug wie einen Aston Martin oder McLaren am Start sehen." (ar.NET/pha)
 
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